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Mietvertragsbedingungen für Wohnmobilvermietung

Die Parteien schließen einen Mietvertrag nach § 535 BGB ab, der die nicht gewerbliche Vermietung dieses Reisemobils zwischen Eigentümer und Mieter unter den folgenden Bedingungen und Preisen festlegt.

ARTIKEL 1 – GEBRAUCH

Das hiermit vermietete Fahrzeug ist ausschließlich zum privaten Gebrauch und als Reisemobil zu nutzen.

ÜBERGABE UND ÜBERGABEPROTOKOLL Dieser Mietvertrag entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Insbesondere der Strassenverkehrsverordnung, der Fahrzeugzulassungsverordnung und der Strassenverkehrszulassungsverordnung. Die beiden Vertragsparteien verpflichten sich, ein Übergabeprotokoll über den Zustand des Wohnmobils vor Abfahrt und bei Rückgabe auszufüllen. Dieses Dokument gilt im Streitfall als Beweis. Der Mieter akzeptiert das Wohnmobil im übernommenen Zustand am Tag der Abreise. Außer dem Übergabeprotokoll, ist am Abreisetag und Rückgabetag keine andere Formalität von seiten des Mieters oder Vermieters zu erstellen. Der Mieter darf ausschließlich in den Ländern reisen, die er bei Reservierungsanfrage angegeben hat. (stehen auf dem Mietvertrag) Der Mieter muss die Bedingungen des Vermieters respektieren (zum Beispiel: Nichtraucherfahrzeug, keine Tiere etc.)

ARTIKEL 2 – DER ODER DIE FAHRER

Der oder die Fahrer des Fahrzeugs sind auf dem beiliegenden Vertrag aufgeführt und bestätigen, einen gültigen Führerschein der Klasse B zu besitzen. Dieser muss vor mindestens drei Jahren erworben worden sein. Das Reisemobil darf nur von den, auf dem Vertrag angegebenen Fahrern gefahren werden. Der Mieter geht seine vertraglichen Pflichten mit Unterschrift dieses Vertrags ein. Der Mieter ist alleine für das gemietete Fahrzeug und die beinhalteten Gegenstände verantwortlich. Der Mieter muss das Fahrzeug und seine Gegenstände während des Mietzeitraums pflegen.

ARTIKEL 3 – VERKAUF, UNTERVERMIETUNG

Der Mieter kann das gemietete Fahrzeug weder verkaufen, noch untervermieten – egal für welchen Zweck. Im Schadensfall, dürfen allerdings die Mitarbeiter einer Werkstatt das Fahrzeug umparken und gegebenenfalls fahren.

ARTIKEL 4 – DAUER UND KILOMETER

Der Mieter gibt bei seiner Reservierungsanfrage an, wie viele Kilometer er während seiner Reise fahren möchte. An die Kilometerpauschale wird beim Zahlungsvorgang und auf dem Mietvertrag erinnert. Beide Vertragsparteien akzeptieren mit Unterschrift auf dem Mietvertrag diese Kilometerpauschale und können diese im Nachhinein nicht widerrufen.
Der Vermieter hat das Recht, bei Überschreitung der angegebenen Kilometer, eine zusätzliche Pauschale zu verlangen. Er darf diese von der bei Abreise hinterlegten Kaution abziehen.
Wenn die Überschreitung vertraglich geregelt war, verpflichtet sich der Mieter, die auf dem Vertrag festgelegte Pauschale vor Ort zu begleichen.

ARTIKEL 5 – ÜBERGABE UND RÜCKNAHME DES FAHRZEUGS

Der Mietvertrag und die Verantwortung des Mieters enden erst mit Rückgabe des Fahrzeugs, der Schlüssel und der mitgegebenen Dokumente an den Eigentümer unter der Voraussetzung, dass:

  • kein Bußgeldbescheid für den angemieteten Zeitraum vom Vermieter empfangen wurde;
  • kein Schaden im oder am Fahrzeug auf dem Übergabeprotokoll bei der Rückgabe aufgenommen wurde.
Wenn das Gegenteil zutrifft, bleibt der Mieter dem Vermieter gegenüber verantwortlich bis der oder die Streitsachen geklärt wurden.
Bei Erhalt eines Bußgeldbescheides während des Mietzeitraumes, verpflichtet sich der Mieter dazu, diesen zu begleichen.
Wenn der Mieter im oder am Fahrzeug einen oder mehrere Schäden anrichtet, ist er dazu verpflichtet, die Reparatur oder den fälligen Selbstbehalt zu begleichen.
Das Reisemobil, sowie das Zubehör müssen vom Mieter im gleichen Zustand zurückgegeben werden, wie sie vom Eigentümer am Tag der Übergabe überlassen wurden.
Finanzielle Schäden, die durch Verlust oder Beschädigung (auch teilweise) am Reisemobil oder dem Zubehör entstehen, muss der Mieter mindestens im Umfang seiner vorab geleisteten Kaution leisten. Die Höhe dieser Kaution ist auf dem Mietvertrag festgehalten.
Die Übergabe des gemieteten Fahrzeugs muss an einem gut beleuchteten Ort stattfinden, damit alle Mängel gesehen werden können. Bei der Übergabe am letzten Tag, müssen die gleichen Personen anwesend sein, wie bei der Übergabe am Tag der Abreise.

Verspätung durch den Vermieter

Verspätung durch den Eigentümer Der Eigentümer verpflichtet sich, die Uhrzeit der Übergabe des Fahrzeugs einzuhalten.

Verspätung durch den Mieter

Außer bei schriftlicher Erlaubnis des Eigentümers, kann jede Verspätung des Mieters die zwei Stunden überschreitet, nach dem folgenden Prinzip berechnet werden: bei zwischen zwei und sechs Stunden Verspätung darf der Vermieter 10€ pro verspätete Stunde berechnen. Bei mehr als sechs Stunden Verspätung, darf der Vermieter eine zusätzliche Tagespauschale berechnen.Hierbei darf er nur den Normalpreis, der auch auf dem Mietvertrag zu finden ist, anrechnen und diesen gegebenenfalls um 100 Prozent (100%) erhöhen, also zwei Miettage anrechnen.

ARTIKEL 6 – KOSTEN DER VERMIETUNG

Der Mietpreis wurde im Vorfeld vom Vermieter festgelegt und vom Mieter vor Abreise bezahlt. Beide Parteien haben in Ihrem persönlichen Bereich auf Yescapa Einsicht in ihre Abrechnung.

ARTIKEL 7 – KOSTEN IM SCHADENSFALL

Bei Schadensfall während des Mietzeitraums, muss der Mieter den Vermieter schriftlich oder mündlich über den Vorfall informieren und das Fahrzeug in die nächst gelegene Werkstatt bringen. Wenn das Fahrzeug repariert werden muss um wieder fahrtüchtig zu sein, muss der Mieter den Vermieter kontaktieren und eine schriftliche Einverständniserklärung per E-Mail oder SMS einholen. Wenn der Vermieter mit der Reparatur einverstanden ist, kann der Mieter diese von der Werkstatt vornehmen lassen. Für in Deutschland angemeldete Fahrzeuge, wird die Rechnung anschließend von der Allianz Deutschland AG beglichen – hierzu muss die Werkstatt sich mit der Allianz Deutschland AG in Verbindung setzen. Für Fahrzeuge, die nicht in Deutschland angemeldet sind, muss der Mieter die Kosten für die Reparatur vor strecken.
Wenn das Fahrzeug wegen der Panne oder Unfalls länger als fünf Tage in der Werkstatt stehen muss, können die Mieter das Fahrzeug dort stehen lassen und sich von der Assistance der Versicherung die Heimreisekosten erstatten lassen. Wenn der Vermieter die Reparatur ablehnt und das Fahrzeug deshalb länger als fünf aufeinander folgende Tage nicht fahrbereit in der Werkstatt steht, muss der Vermieter sein Fahrzeug selbst abholen. Die hierfür entstandenen Reisekosten werden von der Versicherung übernommen.
Wenn der mechanische Schaden durch eine falsche Nutzung des Mieters, einer Drittperson oder eines Objektes entstanden ist und die Mieter als schuldig anerkannt sind, müssen die Mieter für die Kosten der Reparatur aufkommen.
Wenn der mechanische Schaden durch normale Abnutzung oder durch eine nicht regelmäßige Instandsetzung des Fahrzeugs hervorgeht, wird der Vermieter hierfür verantwortlich gemacht und muss für die Kosten der Reparatur aufkommen. Wenn der Mieter hierfür schon Kosten vorgestreckt hat, verpflichtet sich der Vermieter dieses Geld zurückzuerstatten. Der Mieter muss hierfür einen Zahlungsbeleg vorlegen. Der Vermieter kann sich von dieser Zahlung nur freisprechen, wenn er einen Beweis vorlegen kann der belegt, dass die oben genannten Konditionen für normale Abnutzung oder unregelmäßige Instandsetzung nicht vorliegen. Dieser Beweis muss mit einem Sachverständigen abgeglichen werden. Der Vermieter muss das Fahrzeug mit einem zu hundert Prozent (100%) gefüllten Kraftstofftank übergeben. Des Weiteren muss der Mieter das Fahrzeug mit dem zu hundert Prozent gefüllten Kraftstofftank zurückbringen.
Mindestens allerdings muss der Mieter den Tank bis zu dem Niveau volltanken, mit dem er es übernommen hat.

ARTIKEL 8 – VERTRAGLICHE PFLICHTEN UND HAFTUNG DES VERMIETERS

Der Vermieter verpflichtet sich, ein fahrbereites, von innen und außen gesäubertes Fahrzeug zur Verfügung zu stellen mit vollem Kraftstofftank, leerer WC Kassette und geleertem Schmutzwasserkanister. Der Vermieter ist verpflichtet, den Mietvertrag in seiner Sprache auszudrucken Der Mieter muss sicher gehen, das Fahrzeug richtig abzuschliessen, sobald er es verlässt. Er darf keine Wertgegenstände von aussen sichtbar im Fahrzeug deponieren und muss alle möglichen Vorkehrungen treffen, um einen Diebstahl abzuwenden. Weder der Vermieter, noch Yescapa können verantwortlich gemacht werden, wenn private Gegenstände des Mieters aus dem Fahrzeug entwendet werden. Das gleiche gilt, wenn der Mieter seine Gegenstände verliert oder beschädigt. Der Vermieter übernimmt jegliche Reparation von Schäden an seinem Fahrzeug, die nicht durch eine falsche Führung von seiten des Mieters entstanden sind. Wenn der Mieter Reparaturkosten vorstrecken musste und diese vom Vermieter schriftlich (durch E-Mail oder SMS) vorher abgesegnet wurde, verpflichtet sich der Vermieter, diese nach Rechnungsvorlage zurückzuerstatten.

ARTIKEL 9 – VERTRAGLICHE PFLICHTEN UND HAFTUNG DES MIETERS

Der Mieter ist dazu verpflichtet, den Mietvertrag in seiner Sprache auszudrucken, den er in seinem Profil auf Yescapa findet, damit Vermieter und Mieter die gleichen Übergabeprotokolle in ihrer jeweiligen Landessprache vorliegen haben. Beide Parteien müssen in ihrer jeweiligen Sprache schreiben und falls nötig, die Plattform kontaktieren.
Der Mieter hat das Recht, die Vermietung abzulehnen, wenn das Fahrzeug nicht mit der auf der Plattform Yescapa angegebenen Beschreibung übereinstimmt. Die Fotos von Innen und Außen des Fahrzeugs auf der Plattform müssen der Realität entsprechen. Falls der Mieter die Anmietung ablehnt, ist er dazu verpflichtet, Beweise für die Nichtübereinstimmung des Fahrzeugs (Fotos, Videos etc.) bringen.
Der Mieter muss sich vergewissern, dass das Fahrzeug abgeschlossen ist, bevor er es verlässt. Er darf keine persönlichen Gegenstände von außen ersichtlich in das Fahrzeug legen und muss alle Maßnahmen ergreifen, um einen Diebstahl zu verhindern. Weder der Vermieter, noch Yescapa können für Diebstahl, Verlust oder Beschädigung der persönlichen Gegenstände des Mieters und der Reisenden verantwortlich gemacht werden.
Bei Unfall und/oder Schaden des Fahrzeugs (innen und/oder außen), muss der Mieter sofort den Vermieter, sowie die Firma Yescapa darüber per Telefon benachrichtigen: +49 (0) 30 /88 78 95 55. Der Mieter verpflichtet sich außerdem, den Vermieter und die Firma Yescapa über notwendige Reparaturen, die voraussichtlich 50€ (ohne MwSt) überschreiten per Telefon zu informieren. Alle Reparaturen für Kaskoschäden werden nach Vorlage der Rechnung entweder von der Versicherung oder vom Vermieter zurückerstattet, wenn eine normale Nutzung vorlag und für deren Reparatur der Vermieter im Voraus sein Einverständnis erklärt hat. Alle Rechnungen für Reparaturen (für die der Vermieter vorher keine Einverständniserklärung abgegeben hat) kann der Vermieter zurückerstatten - ist aber nicht dazu verpflichtet. Der/die Fahrer, der/die auf diesem Mietvertrag angegeben sind, müssen seit mindestens 3 Jahren einen in Deutschland gültigen Führerschein der Klasse B besitzen und das 23. Lebensjahr vollendet haben. Der Mieter verpflichtet sich, das Fahrzeug zu behandeln als wäre es sein eigenes. Außerdem muss er alle nötigen Kontrollen und Instandhaltungen vornehmen. Der Mieter muss das Fahrzeug regelmäßig währen des ganzen Mietzeitraums pflegen. Der Mieter muss die Stände aller Flüssigkeiten des Wohnmobils kontrollieren: Ölstand, Kühlwasser, Lenkflüssigkeit, Scheibenwischerflüssigkeit, Schmutz- und Frischwasser. Falls nötig, muss der Mieter diese auffüllen. Der Mieter muss regelmäßig den Reifendruck des Fahrzeugs überprüfen. Falls nötig, muss er die Reifen auf das in der Bedienungsanleitung angegebene Niveau aufpumpen. Diese Anleitung wurde vom Hersteller geschrieben und vor Abfahrt vom Vermieter an den Mieter übergeben. Der Mieter muss diverse Gegenstände auswechseln oder auffüllen, die während des Mietzeitraums aufgebraucht oder benutzt wurden wie zum Beispiel Scheibenwischer, Toilettenpapier, Glühbirnen, Batterien etc. Der Mieter verpflichtet sich, das Fahrzeug fahrbereit, von innen und außen gesäubert, mit vollem Kraftstofftank, leerer WC Kassette und geleertem Schmutzwasserkanister zurückzubringen. Das Fahrzeug muss mindestens im gleichen Zustand zurückgebracht werden, wie es übernommen wurde. Wenn dies nicht der Fall ist, muss der Mieter eine zusätzliche Servicepauschale von 50€ (inkl. MwSt) für Campervans und 100€ (inkl MwSt.) für Wohnmobile bezahlen. Diese Pauschale wird direkt an den Vermieter bezahlt, damit dieser die nötigen Reinigungen oder Instandhaltungen selbst vornehmen kann. Der Mieter darf keine Veränderung, weder im Inneren noch am Äußeren des Fahrzeugs vornehmen, außer wenn dies vom Vermieter ausdrücklich erlaubt wurde. Der Mieter ist für die von ihm oder der Reisepassagiere verursachten Schäden am Fahrzeug verantwortlich. Der Mieter ist allein für jegliche Schäden verantwortlich, die durch das Tanken von falschem Kraftstoff herrühren. Jegliche Strafen (Strafzettel, Blitzer etc.), die durch den Mieter verursacht wurden, müssen ebenfalls von diesem beglichen werden.

ARTIKEL 10 - BEDINGUNGEN:

Beide Vertragsparteien akzeptieren diese Vertragsbedingungen und verpflichten sich, bei der Übergabe des Fahrzeugs (bei Abfahrt und Rückgabe) ein ausführliches Übergabeprotokoll auszufüllen. Diese dienen als Beweismittel im Falle eines Rechtstreits. Der Mieter verpflichtet sich, das Fahrzeug im übergebenen Zustand zurückzubringen.
Wenn für die Übergabe kein Protokoll ausgefüllt wird, gilt es dem Mieter ein fahrbereites, sauberes Fahrzeug in gutem Zustand zur Verfügung zu stellen, welches am Tag der Rückgabe ebenfalls fahrbereit, sauber und in gutem Zustand sein muss.

Benutzungsrecht:

Der Mieter darf das Fahrzeug mit gutem Wissen und Gewissen für den normalen Gebrauch nutzen. Zudem muss der Mieter die Strassenverkehrsordnung respektieren.

Es ist dem Mieter untersagt, das Fahrzeug zu benutzen für:

  • - Teilnahmen an Sportverantstaltungen, Verkehrstests und Fahrschulzwecke;
  • - das Mitführen von Personen oder Waren gegen Entgelt;
  • - das Abschleppen, Ziehen oder Bewegen von anderen Fahrzeugen egal in welcher Art und Weise;
  • - das Mitführen von mehr Personen oder höherem Gewicht als für das Fahrzeug vorgeschrieben ist;
  • - das Transportieren von brennbaren, explosiven, giftigen oder gefährlichen Stoffen;
  • - das Begehen von Straftaten und kriminellen Handlungen.

Versicherungen:

Die Voll- und Teilkaskoversicherung deckt das Wohnmobil, Fahrer und Mitreisende. Die Pannenhilfe mit europaweitem Schutzbrief ist 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen inklusive. Im Schadensfall: Im Schadensfall wie zum Beispiel Unfall, Diebstahl, Verlust, Brand, Wildschaden oder jeder anderen Art von Schaden, muss der Mieter sofort die Polizei verständigen.
Der Mieter verpflichtet sich außerdem, ein Protokoll zu erstellen in dem er erklärt, wie der Schaden zustande kam und den Vermieter und die Firma Yescapa schriftlich per E-Mail oder SMS über den Schaden informieren. Der Unfallaufnahmebogen muss noch am Unfallort zusammen mit dem anderen Fahrer vollständig, richtig und gut leserlich ausgefüllt werden. Die Zeichnungen müssen sehr detailliert gemacht werden. Wenn mehrere Fahrzeuge bei dem Unfall beteiligt sind, muss der Mieter einen Unfallaufnahmebogen mit dem Fahrer des ersten und zweiten Fahrzeuges ausfüllen. Wenn der Fahrer des anderen Fahrzeugs es verweigert, den Unfallaufnahmebogen auszufüllen, muss dies vom Mieter gemacht werden. Der Mieter muss in diesem Fall Zeugen für den Unfall finden, oder die Polizei hinzuziehen. Der vollständig ausgefüllte Unfallaufnahmebogen muss innerhalb von fünf Werktagen an die Versicherungsgesellschaft geschickt werden.

ARTIKEL 11 - KAUTION

Der Vermieter erhält am Übergabetag die Kaution, deren Höhe auf dem Mietvertrag festgelegt ist. Die Kaution kann entweder per Scheck, Bargeld oder anderer Zahlungsart, die vorab mit dem Mieter abgesprochen wurde hinterlegt werden. Der Vermieter hat das Recht, die Reservierung abzulehnen wenn der Mieter am Abreisetag keine Kaution hinterlegen kann. Der Mieter erhält in diesem Falle keinerlei Rückerstattung. Die Kaution ist dafür da, um den Vermieter gegen eventuelle Schäden, die nicht von der Versicherung getragen werden, zu schützen, sowie eine Überschreitung der vorab abgemachten Kilometerpauschale zu decken.
Wenn das gemietete Fahrzeug am gleichen Tag der Rückgabe wieder für eine neue Reservierung abfährt und keinerlei Anomalien aufweist, muss der Vermieter die volle Kaution bei der Rückgabe aushändigen.
Wenn das Fahrzeug keine Anomalien aufweist und nicht am Rückgabetag wieder losfährt, darf die Kaution vom Vermieter bis zu 8 Tage einbehalten werden.
Wenn das Fahrzeug eine oder mehrere Anomalien aufweist, kann der Vermieter die Kaution einbehalten, bis die Reparaturen vorgenommen wurden.

ARTIKEL 12 - BESONDERE KLAUSEL

Die Nutzung des Fahrzeugs während des Mietzeitraums ist ausschließlich in den bei der Reservierungsanfrage angegebenen Ländern erlaubt.
Des Weitern müssen die, vom Vermieter angegebenen Vorgaben respektiert werden (Beispiel: keine Haustiere erlaubt, Nichtraucher-Fahrzeug etc.). Wenn der Mieter sich nicht an diese Vorgaben hält, kann der Vermieter eine Pauschale von fünfzig (50) Euro von der bei Übergabe hinterlassenen Kaution einbehalten.

ARTIKEL 13 - MEINUNGSVERSCHIEDENHEITEN

Im Falle von Meinungsverschiedenheiten zwischen den beiden Vertragsparteien, werden wir versuchen, eine aussergerichtliche Lösung zu finden. Bitte kontaktieren Sie hierzu unseren Kundenservice unter 030/88 78 95 55.
Wenn dies nicht funktioniert, kann der Rechtsweg gewählt werden.